Die Elektron Systeme und Komponenten GmbH aus dem oberfränkischen Weißenohe wurde heute mit einer besonderen Auszeichnung geehrt: Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, überreichte die Urkunde zum Umwelt- und Klimapakt Bayern. Diese Würdigung unterstreicht das langjährige Engagement des Unternehmens für Umweltschutz und nachhaltige Unternehmensführung. Bereits seit vielen Jahren nach ISO 14001 zertifiziert, setzt Elektron Systeme auf ressourcenschonende Technologien und energieeffiziente Lösungen, um einen bedeutenden Beitrag zum umweltverträglichen Wirtschaftswachstum zu leisten.

Glauber betonte bei der Übergabe der Urkunde: „Umwelt- und Klimaschutz sind für die Wirtschaft Gewinnerthemen. Nachhaltigkeit sichert auf Dauer wirtschaftlichen Erfolg. Ich freue mich über das Engagement von Elektron Systeme zum Schutz der Umwelt und des Klimas. Das Unternehmen ist ein Vorbild für nachhaltige Betriebsführung und liegt mit seinen Umweltleistungen weit über dem gesetzlich geforderten Maß. Gemeinsam mit unseren Partnern im Umwelt- und Klimapakt zeigt Elektron Systeme: Umwelt- und Klimaschutz sind Wachstumstreiber der Zukunft.“

Rudolf Braun, Bürgermeister der Gemeinde Weißenohe, freute sich: „Diese Auszeichnung zeigt, wie technologische Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.“

Ein weithin sichtbares Zeichen für das nachhaltige Handeln des Unternehmens ist die großflächige Photovoltaikanlage, die die gesamte Außenhülle des Firmengebäudes umspannt und erneuerbare Energie erzeugt. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Investition in moderne, energieeffiziente Maschinen. „Dieses Jahr wurde unsere Hauptlinie zur Bestückung elektronischer Leiterplatten erneuert. Der neue Maschinenpark verringert nicht nur den Stromverbrauch, sondern reduziert auch den Stickstoffbedarf erheblich“, erklärte Kai Lenfert, Geschäftsführer von Elektron Systeme. Auch innerhalb der Büros zeigt sich das Umweltbewusstsein: Viele Grünpflanzen schaffen ein angenehmes Arbeitsklima, während die Umstellung auf LED-Beleuchtung und der Austausch älterer Geräte wie Kühlschränke im Bereich der Kantine zu deutlichen Energieeinsparungen führen. Mit der Förderung von Homeoffice wird zudem die Nutzung fossiler Kraftstoffe reduziert, und die Einführung eines optimierten Mülltrennungssystems mit neuen Containern sorgt für eine effiziente Wiederverwertung.

Dieses Engagement fügt sich nahtlos in eine Unternehmensgeschichte ein, die vor 15 Jahren begann. Heute ist Elektron Systeme ein zuverlässiger Partner für hochwertige Elektroniklösungen, die unter anderem in der Automobil- und Medizintechnik Anwendung finden. Mit modernen Produktionslinien, die bis zu 80.000 Bauelemente pro Stunde bestücken können, und einem Serviceangebot, das alle Schritte von der Entwicklung bis zur Montage abdeckt, ist das Unternehmen für die Zukunft bestens gerüstet.

Geschäftsführer Kai Lenfert betonte: „Unsere Errungenschaften der letzten 15 Jahre sind das Ergebnis kontinuierlicher Investitionen in Modernisierung und Innovation. Wir setzen uns mit voller Überzeugung für nachhaltiges Wachstum ein.“ Mit der Auszeichnung durch den Umwelt- und Klimapakt Bayern unterstreicht Elektron Systeme, dass es nicht nur technologische Exzellenz verfolgt, sondern auch eine Vorreiterrolle im Umweltschutz einnimmt.

Die Elektron Systeme und Komponenten GmbH feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Seit der Gründung ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und zählt heute rund 150 Mitarbeiter. Die Gründung der Firma erfolgte 2009, nachdem die Rödel Elektronik AG infolge der Wirtschaftskrise 2008/2009 in die Insolvenz ging. Dank der Unterstützung treuer Stammkunden, die ihre Zusammenarbeit bestätigten, konnte sich das Unternehmen erfolgreich am Markt etablieren.

Seither hat die Elektron Systeme zahlreiche Meilensteine erreicht. Im Jahr 2016 erfolgte die Zertifizierung für den Automotive-Bereich (DIN ISO 16949). Drei Jahre später, 2019, wurde das Unternehmen um eine dritte SMT-Linie erweitert und ein Anbau für ein automatisiertes Bauteillager errichtet. Im Jahr 2020 eröffnete Elektron Systeme einen zweiten Standort als Service-Center für Montage und Logistik. 2022 wurde das Unternehmen von GBS Electronic Solutions übernommen. Im vergangenen Jahr, 2023, wurde eine weitere neue SMT-Linie installiert. In diesem Jahr, 2024, wurden die Montagekapazitäten ausgebaut.

„Wir haben in den letzten 15 Jahren viele Herausforderungen gemeistert und kontinuierlich in die Modernisierung unserer Anlagen investiert,“ erklärt Geschäftsführer Kai Lenfert. Die Elektron Systeme und Komponenten GmbH mit Spezialisierung im Leiterplatten ist heute für die Zukunft gut aufgestellt. Als zertifizierter Fullservice-EMS-Dienstleister aus der Mitte Europas deckt das Team die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronik ab, von der Machbarkeitsstudie und der Entwicklung bis hin zur Leiterplatten-Bestückung und Gerätemontage.

„Unsere modernen Produktionslinien bestücken bis zu 80.000 Bauelemente pro Stunde und liefern hochwertige Leiterplatten, die unter anderem in der Automobil- und Medizintechnik verwendet werden,“ so Lenfert. Darüber hinaus bietet das Unternehmen mit einer neuen Fast-Lane einen besonders schnellen Service für dringende Projekte. Durch die Integration von 3D-Druck, Montage- und Messtechnik werden Schnittstellen reduziert. „Auf diese Weise bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand,“ resümiert Lenfert.

Das Jubiläum wurde am 25.07.2024 im Rahmen eines Sommerfestes mit den Mitarbeitern gefeiert. „19 Kollegen der Original-Belegschaft sind heute noch mit an Bord,“ freut sich Kai Lenfert. „Unser Erfolg basiert auf dem Engagement und der Treue unserer Mitarbeiter und Kunden. Gemeinsam blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf die nächsten erfolgreichen Jahre.“

In der dynamischen Welt der Elektronikentwicklung kommt es immer wieder zu Situationen, in denen Kunden ihre Aufträge schneller als ursprünglich geplant benötigen. Besonders bei Prototypen, Mustern oder Serien, die unerwartet in größerer Stückzahl benötigt werden, kann der Druck enorm steigen. Eine Verkettung von Umständen – wie eine unerwartete Erhöhung des Bedarfs, dringende Lieferanforderungen oder Verzögerungen in der Entwicklung – kann dazu führen, dass Zeit zum entscheidenden Faktor wird. „Oft ist es ja eine Verkettung von Umständen, die dazu führen, dass der Zeitdruck hoch ist,“ erklärt Andreas Schröppel von Elektron Systeme.

Ein Beispiel für die Effizienz und Flexibilität von Elektron Systeme ist ein Projekt mit einem Kunden aus der Automatisierungsbranche. Hier hing der Erfolg eines Kundenprojekts von einem kurzfristig festgesetzten Termin ab. Sofort war klar, dass die konventionelle Produktionszeit von zwei bis sechs Wochen nicht ausreichen würde. Die Elektron Systeme konnte in dieser Situation für Ihren Kunden innerhalb von nur zwei Tagen hochkomplexe Baugruppen mit 550 verschiedenen Teilen liefern. Dank einer Machbarkeitsanalyse durch die erfahrene Technologieabteilung und eines eingespielten Teams, das selbst unter Hochdruck Präzisionsarbeit leistet, wurde das Unmögliche möglich gemacht.

So funktioniert die Fast-Lane:

Die Fast-Lane ist ein speziell entwickelter Prozess bei Elektron Systeme, der Aufträge mit hoher Priorität und maximaler Effizienz durch die Fertigung schleust. Das beginnt schon bei der Auftragsannahme: Sobald ein Auftrag als „Fast-Lane“ im System erfasst wird, bekommt er höchste Priorität in der gesamten Produktionskette. Die Fertigungssteuerung priorisiert diese Aufträge und setzt die Kommissionierung und Linieneinplanung sofort um. Die Produktion läuft über drei Linien im Drei-Schicht-Betrieb, gegebenenfalls auch am Samstag, um sicherzustellen, dass die Deadlines eingehalten werden.

Ein spezieller „Terminjäger“ – der Fast-Lane-Beauftragte – sorgt dafür, dass der gesamte Prozess abteilungsübergreifend reibungslos abläuft. Diese Rolle ist zentral, um sicherzustellen, dass keine Verzögerungen auftreten und alle Beteiligten jederzeit über den Status des Projekts informiert sind. Dabei wird das bestehende ERP-System genutzt, um die Abläufe zu überwachen und zu steuern.

Qualität ohne Kompromisse

Trotz des hohen Tempos bei Fast-Lane-Aufträgen bleibt die Qualität der Baugruppen stets auf höchstem Niveau. „Nur weil weniger Zeit im Durchlauf benötigt wird, darf die Qualität nicht darunter leiden. Daher ist der Prozess derselbe und somit auch die Qualität,“ betont Schröppel. Alle Mitarbeiter sind speziell geschult und wissen genau, was zu tun ist, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten – ein besonders wichtiger Aspekt für Kunden aus der Automobil- und Medizintechnik.

Vom Bestücken der SMD- und THT-Bauteile über nachgelagerte Prozesse wie Montage, Lackieren, Einpressen bis hin zum Verguss – die Fast-Lane stellt sicher, dass jedes Detail im Produktionsprozess mit höchster Präzision und Effizienz abgewickelt wird.

Für die Kunden bedeutet das nicht nur eine schnelle Lieferung, sondern auch volle Transparenz: Dank einer neuen Softwarelösung werden die Entwickler und Einkäufer des Kunden über jeden Schritt im Prozess informiert und können den Fortschritt ihrer Produkte in Echtzeit verfolgen.

Fazit: Schnelligkeit und Qualität in perfektem Einklang

Mit der Fast-Lane von Elektron Systeme haben Kunden eine verlässliche Lösung an der Hand, wenn es einmal schnell gehen muss. Sei es bei kurzfristig benötigten Prototypen oder unerwartet gestiegenem Serienbedarf – die Fast-Lane ermöglicht es, Projekte auch unter Zeitdruck erfolgreich abzuschließen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Für dringende Anfragen steht den Kunden eine eigene Kontaktadresse zur Verfügung: fast-lane@elektron-systeme.de.

Bayreuth, 26.09.2023.

Kai Lenfert wurde am 1. September 2023 zum neuen Geschäftsführer für die EMS-Gruppe der GBS Electronic Solutions GmbH (GBS ES) in Bayreuth berufen. Zur Gruppe gehören seit Ende 2022 auch die Elektron Systeme und Komponenten GmbH sowie die ib Prozessleittechnik GmbH (IBP) aus dem oberfränkischen Weißenohe.

„Die Erweiterung des Geschäftsführerkreises bedeutet eine strategische Neuausrichtung unserer Führung und bildet das Wachstum unseres EMS-Geschäftsbereichs ab. Seit dem Zukauf von Elektron Systeme und IBP erreicht die Unternehmensgröße über 300 Mitarbeiter:innen und ca. 40 Mio € Umsatz“, erklärt Roland Hollstein, Geschäftsführer bei GBS ES.

In seiner Funktion zeichnet Kai Lenfert zukünftig für das gesamte EMS-Geschäft der GBS-Gruppe verantwortlich, also der GBS Electronic Solutions GmbH, der Elektron Systeme und Komponenten GmbH und der IBP GmbH. Kai Lenfert hat in den letzten Jahrzehnten verschiedene Managementaufgaben bei technologisch anspruchsvollen Firmen wahrgenommen und bringt einen umfangreichen Erfahrungsschatz in strategischen, technischen und operativen Herausforderungen mit. Zuletzt hat er bei einem mittelständischen Industrieunternehmen als Mitglied der Konzerngeschäftsleitung u. a. das Geschäftsgebiet Elektronik verantwortet.

Mit dieser strategischen Personalentscheidung setzt GBS Electronic Solutions einen klaren Kurs für zukünftiges Wachstum und Innovation im EMS-Bereich. „Es freut uns sehr, Kai Lenfert als Manager mit ausgeprägter EMS-Erfahrung für die nächste Wachstumsphase gewonnen zu haben“, kommentiert Roland Hollstein. „Ich freue mich auf die Chancen und Herausforderungen. Die EMS-Gruppe der GBS ES ist in dieser neuen Aufstellung ein starker Player in einem wachsenden Markt“, ergänzt Kai Lenfert.

Zu GBS Electronic Solutions GmbH

Die GBS Electronic Solutions GmbH (GBS) ist ein mittelständisches Produktions- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Bayreuth. Die Firma (ehemals Grundig Business Systems GmbH) steht für qualitativ hochwertige, elektronische Auftragsfertigung „Made in Germany“. Mit Hilfe innovativer Fertigungsmethoden und einer hochmodernen Fertigungslandschaft hat sich das Unternehmen als flexibler Komplettanbieter für Elektronik-Fertigungsdienstleistungen etabliert und bietet Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an, von der fertigungsnahen Entwicklung über den Einkauf, Logistik bis hin zur Bestückung von Leiterplatten, Test, Montage, Lagerung, Reparaturservice und Versand.

Zu Elektron Systems und Komponenten GmbH und ib Prozessleittechnik GmbH

Die Elektron-Systeme-Gruppe ist ein zertifizierter EMS-Dienstleister mit Sitz in Weißenohe. Die Gruppe besteht aus der Elektron Systeme und Komponenten GmbH und ihrer Schwesterfirma ib Prozessleittechnik GmbH. Als in der Region verwurzelter One-Stop-Shop und Full-Service-Partner für führende OEMs in der Medizintechnik und Industrie stellt Elektron Systeme komplette elektronische Baugruppen und Geräteeinheiten her. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronik ab und begleitet seine Kunden von der Machbarkeitsstudie bis zum Gerätebau, von der Neuentwicklung bis zur Logistikdienstleistung. Die ib Prozessleittechnik entwickelt und produziert Tastaturen für industrielle Anwendungen.

 

Pressekontakt

Kristina Hoffmann
Grundig Business Systems GmbH & Co. KG
Telefon: +49 911 4758-108
E-Mail: kristina.hoffmann@grundig-gbs.com

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